Mayerhof in Schirndorf

Der Mayerhof in Schirndorf betreibt mittlerweile seit 25 Jahren Viehwirtschaft, ein Milch,- und Rinderbetrieb. Vor 15 Jahren ist man auch in die Schweinezucht eingestiegen. Auf den 180 Hektar baut man das Futter für die hofeigenen Tiere selbst an, lediglich etwas Soja/Raps ( für Schrot ), luzerne Früchte ( Kleegras usw. ) aus Biobetrieben und Mineralstoffe werden zugekauft. Der Hof hat ca. 140 Milchkühe, 80 Rinder und ca. 60 Schweine.

Direkt am Hof befindet sich auch das Schlachthaus, fest in Familienhand, einer der beiden Söhne betreibt es. Somit entfallen alle Transportstrapazen und Wege. Geschlachtet wird direkt am Hof. Alle Fleisch,- und Wurstwaren werden direkt hier am Hof hergestellt und im eigenen Hofladen oder in Direktvermarktung verkauft. Bei meinem Besuch wurde ich auch direkt in das Schlachthaus geführt, hier gibt es nichts zu verbergen.

Auch wenn der Mayerhof konventionelle Land/Viehwirtschaft betreibt heisst es nicht, dass man den Tieren nicht den nötigen Respekt entgegenbringt. Die Klimastallung für die Milchkühe, also ein offener Stall in dem die Tiere Tag/Nach und die Jahrenszeiten mitbekommen und sich frei bewegen können, sowie die Bereiche für die Kälber, Krankenstationen, Ruhezonen und die kleinen Gruppen in denen die Schweine gehalten werden, sodass noch reichlich Platz zum Toben ist, sprechen für diesen Hof! Ein passendes Video aus dem Schweinestall gibt es hier!

Auf den 180 Hektar wird das Futter selbst angebaut.Was die Tiere zu fressen bekommen, hängt auf Schautafeln vor jedem Stall. Zugekauft wird auch nur etwas Soja/Raps, luzerne Früchte, sprich Kleegras aus Biohöfen und etwas Mineralstoffe. Das Futter riecht nach Gras und Heu, es riecht angenehm - im Stall herrscht eine entspannte Atmosphäre - die Tiere sind ruhig und verteilen sich auf die verschiedenen Bereiche. Die Massagebürste müssen Sie selbst mit dem Hinterteil einschalten - was Sie auch tun.

Was Viele nicht wissen, auch hier kann die Rohmilch direkt ab Hof gekauft werden, für 0,50ct/Liter - eigenes Gefäß ist mitzubringen. Eine Hygienisierung der Milch, um Sie direkt in einem Supermarkt zu verkaufen kommt auch für Herrn Mayer nicht in Frage, da es gegen seine Philosophie spricht, etwas kaputt zu machen, nur weil es vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Rohmilch ist für den Menschen besser verträglich.

2009 wurde am Mayerhof allerdings nochmals kräftig investiert, man erkannte die Energie, die in der Gülle und in den Tierausscheidungen steckt, so hat man eine Biogasanlage mit beeindruckenden Dimensionen auf den Hof zugeschnitten gekauft. 200KW/H wird hier produziert. Jede Art von regenerativer Energie hat Vor,- und Nachteile, der Vorteil der Biogasanlage ist, dass man es dann produzieren kann, wenn der Strom benötigt wird und man ist nicht von Tag/Nach oder Wind abhängig.

Bei diesem Thema geht der Hof einen Schritt weiter, auch fest in Familienhand betreibt der zweite Sohn der Mayers den energetischen Teil. Hier schließt sich auch ein System, was Gefüttert wird, wird als Ausscheidung für Biogas verwertet, was am Ende aus der Biogasanlage herauskommt wird durch einen Verdichter gepresst, da entsteht zum einen Gülle als Flüssigdünger und neue Erde, die völlig geruchslos auf die Felder aufgetragen wird. Darauf wachsen die neue Pflanzen, die wiederum an die Tiere verfüttert werden. Der produzierte Strom, wird gemäß EEG eingespeist.

Die Anlage hat beeindruckende Dimensonen, so läuft vor der Gasturbine ein MAN Truckdiesel rund um die Uhr, das erklärt auch den permanenten Wartungsaufwand. Der Stromzähler zeigt mehrere tausend Megawattstunden produzierten Strom an. Dabei kommt es auch darauf an, dass man auf "seine Bakterien" aufpasst, da diese ja nicht sagen, dass Sie "Bauchweh" haben, wie der Hofherr mit einem leicht süffisanten Grinsen betont. "Stinkend faul sans, darum muss ein Rührwerk für Bewegung sorgen" - lockere Aussagen, die den Arbeitsaufwand aber deutlich machen, ein weiterer Full-Time Job!

Durch den Verdichter gewinnt man frische Erde, die absolut nicht mehr stinkt - nach der Geruchsprobe kann ich das absolut bestätigen. Das ist den Mayers wichtig, dass man auch an die Feldränder ranfahren kann, ohne dass die Anwohner die Nase rümpfen, weil es so stinkt. Hier hat er auch beim Düngen ein ruhiges Gewissen.

Der Hofladen ist ein Standbein der Mayers, hier wird an festen Tagen verkauft. Man produziert alle Wurstwaren selbst, dabei hat man die Qual der Wahl über 30 Sorten, Schweinefleisch und vom Rinderfilet bis zur Zwerchrippe. Direkter und frischer kann man nicht mehr einkaufen, wer die Tiere sehen will, die Produktionskette - der geht einfach eine Tür weiter und kann sich direkt selbst überzeugen.

Die Öffnungszeiten des Hofladens in Schirndorf:

 

Montag, von 16 bis 17h

Freitag, von 8 bis 18h

Samstag, von 8 bis 13h

 

Die Markstände/zeiten der Mayers sind:

 

Stadtamhof, Katharinenmarkt, jeweils Mittwochs 8-13h

BUZ, Burgweinting, jeweils Mittwochs 13.30-17.30h

Regenstauf, an der Regenbrücke jeweils Donnerstags 9-12h

Regensburg, Altmühlstrasse, jeweils Donnerstags von 13.30 bis 16h

Regensburg, Neupfarrplatz jeweils Samstags von 9-16h

 

Sie erreichen die Mayers:

 

Schirndorf 13, 93183 Kallmünz

Telefon: 09471 - 1564

e-Mail: mayerjohann@t-online.de

Preisliste des Mayer Hofs in Schirndorf - Stand 27-11-2015
Ohne Gewähr
Preisliste des Mayer Hofs.pdf
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Tel: 09471-600 13 14

Andreas Winterstein

Ortssprecher B90/Grünen

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