Wild - Jadgrevier "Eich" - Familie Graml

Die Familie Graml ist bereits mit dem Roten Höhenvieh im Regionalen 3Eck vertreten. Hier wird artgerechte Weiderindzucht für einst ausgestorbene Rassen mit aktiven Landschaftsschutz komibiniert - ein aussergewöhnliches Projekt. Familie Graml geht nun konsequent diese Richtung weiter: Bereits vor über 30 Jahren haben Hans und Beate Graml, die schon immer sehr naturverbunden waren, sich entschlossen die einjährige Jägerausbildung zu durchlaufen und das „grüne Abitur“ abzulegen. Aufgrund einer großzügigen Jagdgelegenheit hatten sie in drei zusammenhängenden Revieren Begehungsmöglichkeiten. Mittlerweile haben auch die Töchter Christine und Ulrike die Jägerprüfung absolviert und somit wuchs zunehmend der Wunsch nach einem eigenen kleinen Revier. Anfang dieses Jahres ergab sich die Möglichkeit eines dieser Reviere, direkt vor Haustüre der Familie Graml, zu pachten. Seit April hegen und bejagen die Graml´s nun das etwa 270 ha große Revier „Eich“.

Bejagt werden hier, je nach gesetzlich festgelegter Jagdzeit, die Hauptwildarten Reh- und Schwarzwild. Rehwild wird gemäß einem, mit der Jagdgenossenschaft (=Zusammenschluss aller Flächenbesitzer dieses Revieres) beschlossenen Abschussplanes, der sich aus dem Ergebnis des Verbissgutachtens einer Revierbegehung ergibt und nach Altersklassen und Geschlecht aufgeschlüsselt ist, erlegt. Für das Revier Eich sind dies insgesamt 9 Rehe. Für Schwarzwild gibt es keinen Abschussplan. Es werden im Jahr etwa 10 Wildschweine unterschiedlicher Altersklassen, vorwiegend an Schadflächen der Landwirte, erlegt

Schäden durch Schwarzwild entstehen im Frühjahr durch Aufnahme des frisch eingesäten Maissaatgutes, sowie zur Erntezeit an Weizen, Hafer und Mais. Auch an Wiesen entstehen Schäden durch das Umbrechen der Grasnarbe – die Wildschweine holen sich hier tierisches Eiweiß in Form von Würmern und Larven aus dem Boden, was wiederum die Gras-, Silage- bzw. Heugewinnung der Bauern beeinträchtigt. Wildschäden durch Schwarzwild sind Wildschadenersatzpflichtig und müssen dem Landwirt vom Jagdpächter ersetzt werden.

Oftmals tritt die Frage nach der Strahlenbelastung von Wildbret auf. Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Strahlenbelastung bei Tieren, deren Fleisch als Lebensmittel in Umlauf gebracht wird, aufgrund der Nahrungsaufnahme nur bei Wildschweinen relevant ist. Aber woher weiß man, ob ein Wildschwein belastet ist oder nicht? Ganz einfach – jedes erlegte Wildschwein wird durch eine Becquerelmessung auf Strahlenbelastung überprüft. Familie Graml lässt dies durch die Messstation der Kreisjagdgruppe Burglengenfeld vornehmen. Wild mit mehr als 600 Becquerel Belastung pro Kilogramm – das ist ungefähr ein Tausendstel von dem Wert, den ein durchschnittlicher Bundesbürger im Jahr an Radioaktivität zu und auf sich nimmt – darf nicht in den Handel gelangen und muss entsorgt werden.

Somit ist sichergestellt, dass Wildbret besten Gewissens und mit gutem Appetit genossen werden kann. Anfragen und Vorbestellungen nach frischem Wildbret, das sowohl im Ganzen in der Decke, als auch feinzerlegt, entbeint und küchenfertig portioniert und vakuumiert, abhängig von Jagdzeit und Jagderfolg angeboten wird, nehmen die Graml´s gerne telefonisch oder aber via E-Mail entgegen, bzw. merken Ihre Wünsche vor. Bleibt noch der Familie Graml viel Freude und Waidmannsheil in und mit Ihrem Revier zu wünschen.

Vorbestellungen und Kontakt zur Familie Graml:

 

Familie Graml

Rotviehhof am Jurasteig

Hohenfelster Str.1

93183 Kallmünz

eMail: Rotviehhof-am-Jurasteig.Graml@t-online.de

Telefonische Vorbestellungen 09473 -1232

 

Kontakt

info@das-regionale-dreieck.de

Tel: 09471-600 13 14

Andreas Winterstein

Ortssprecher B90/Grünen

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Das regionale Dreieck wird betrieben vom Ortsverband der Grünen in Burglengenfeld.

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